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Monsieur Dragmire & Mademoiselle Delacrox - détachée et calculatrice contre hype

Des Greifvogels Krallen hatten sich Tief in die Porzellanhaut gebohrt, als dieser sich aus luftiger Höhe auf den Arm seiner Besitzerin fallen lies. Warmes Blut war rausgesickert, lies das Herz höher Schlagen und den hektisbech pochenden Puls spürbar werden. Mademoiselle Delacrox fuhr sich instinktiv über den Unterarm, sowie ihr einfiel, was ihr Falke Seth sich heute Vormittag in der Eulerei geleistet hatte. Warum hatte er nicht einfach eine der hässlichen, alten und kranken Eulen zerfleischt um sich auszutoben. Stattdessen lies er es an der blonden Schönen aus. Es ist nicht mehr zu ändern, dachte sich die erwachsene Slytherin, als sie durch die engen und mehr als verwinkelten Straßen und Gassen von Hogsmeade schlenderte. Noch nie war sie hier gewesen, schließlich hatte sie keinen Grund dazu gehabt, schließlich war es aus Frankreich ein weiter Weg nach England um einem so unbedeutenden Zauberdorf einen Besuch abzustatten.


Sie war neu, also war sie alleine unterwegs. Auf die Gesellschaft ihrer weiblichen Mitschüler hatte sie keinen allzu großen Wert gelegt, und die männlichen Mitschüler? Noch war ihr keiner aufgefallen, der ein potenzieller - interessanter - Gesprächspartner sein könnte. Doch wie gesagt. Sie war neu und das belanglose Knüpfen neuer Kontakte war sicherlich nicht die höchste Priorität der ehemaligen Beauxbaton-Schülerin, die ihr letztes Jahr in Hogwarts verbringen würde um ihren Abschluss zu machen. Sie hatte es in dieser Hinsicht gewiss nicht eilig, im Gegenteil. Als ein leichter Wind aufkam, hob Weena, wie ihr Vorname war, instinktiv die Hand und strich die Haare aus dem markanten und boshaften Gesicht, welches pure Arroganz ausstrahlte, aus der die junge blonde Frau kein Hehl machte. Das lange blonde Haar störte sie gewaltig, doch ein Haargummi befand sich weder am schmalen Handgelenk, noch in der Hosentasche der ausgewaschenen Jeans.

So steht die junge fremde Frau irgendwo mitten in Hogsmeade. Vollkommen Unwissend wo sie welchen Laden fand. Welcher Laden welche Qualität anbot, wo es etwas leckeres zu Essen sowie zu Trinken gab. Sie hätte vielleicht einen Nichtsnutz ihres Jahrgangs fragen sollen, bevor sie sich auf den Weg gemacht hat. Doch der Stolz hatte gesiegt und jetzt war der Stolz noch viel Größer. Natürlich würde sie sich alleine zurecht finden, sie würde es versuchen, ohne sich jemanden anzuschließen oder nach dem Weg zu fragen. Die einzige Erbin des Delacrox’ Geschlechts versuchte sich an den Schildern zu orientieren, die alle - mehr oder weniger - fein säuberlich über den jeweiligen Laden hingen. Der Eberkopf … Derwisch & Banges Sehr schön. Vom ersten wusste sie, das es ein zwielichtiger Ort war. Wahrscheinlich kein Ort an dem sich Weena freiwillig aufhalten würde, doch zu ihrem Gemüt, das sie geschickt versteckte, indem sie für ihre Umwelt ein undurchschaubares Trugbild aufbaute, würde es höchstwahrscheinlich gut passen. Zweiteres bot Zauberuntensilien an. Brauchte sie noch etwas für die Schule? Sie war sich nicht sicher, doch bezweifelte sie es stark. Grundsätzlich hatte sie immer alles doppelt. Ihre Eltern sind in dieser Hinsicht über aus vorsichtig. Schließlich sahen sie in ihrem Sprössling, der nun in England auf der Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei studierte eine Art Repräsentantin ihres wertvollen Namens und wunderschönen Landes. Weena würde sie sicherlich nicht enttäuschen. Sie war viel zu klug um schlecht zu sein und - in dieser Hinsicht - zu gut erzogen, um sich daneben zu benehmen.

Sie hörte von Weitem die immer lauter werdende Stimme eines Mädchens und wandte sich neugierig um. Sie erkannte die große, junge Frau und konnte dem Ravenclaws zuordnen. Mehr aber auch nicht. Ihren Namen kannte sie, doch der war ihr schnell wieder entfallen. Schnell verlor dir Delacrox das Interesse an der laut redenden Schülerin und der handvoll Schüler, die bei ihr standen und somit wandte sie sich wieder um und machte einige Schritte auf den Zauberladen Derwisch & Banges zu, um ein bisschen das Schaufenster zu studieren, dass reichlich Angebote hatte., aber nichts besonderes bot. Weena wurde etwas skeptisch. Warum freuten sich die Schüler immer alle in dieses Dorf zu kommen. Dieser Ausflug gewährte den Schülern zwar Ausgang, aber sicherlich keinen sinnvollen und nützlichen; und somit schaute sich die Mademoiselle eher aus purer Langeweile die Schaufenster der Geschäfte an, an denen sie mit langsamen und bedächtigen Schritten vorbei schritt.
Weena am 19.1.10 22:21


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